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AKTUELLES

3 Fragen an Robert Marx, Friedrich Marx GmbH & Co. KG

Herr Marx, welche Dienstleistung bzw. Produkte bieten Sie im maritimen Sektor an?

Robert Marx: Unser Unternehmen besteht seit über 100 Jahren. Früher waren wir der klassische Importeur. In den letzten zehn Jahren haben sich andere Akteure in diesem Markt platziert. Ich sage meinen Mitarbeitern immer: “Wenn Amazon deinen Job machen kann, dann hast du ihn nicht mehr lange”. Deshalb haben wir uns weiterentwickelt. Wir bieten Industrie- und Marineantriebstechnik sowie Zeit- und Zutrittskontrollsysteme an. Im engen Dialog mit unseren Kunden finden wir zu individuellen Problemen auch individuelle kundenorientierte Lösungen. Unsere wesentlichen Kunden kommen aus dem privaten Bereich, auch wenn der Umsatz fifty-fifty ist. Während es bis vor ein paar Jahren in der Regel um die klassischen Dieselmotoren ging, haben wir nun vermehrt ökologische Alternativen im Blick. Einfach, weil das die Kunden nachfragen. Da passte es sehr gut, dass das EcoShip-Netzwerk startete.

 

Das bringt uns zu der nächsten Frage: Was ist Ihre Motivation, bei EcoShip60 dabei zu sein?

RM: Erstens sind wir Partner geworden wegen des Netzwerkgedankens und natürlich den Projekten selber. Mit der interessanten Partnerstruktur ergeben sich einfach mehr Lösungsansätze. Und zweitens wollen wir den Zugang zu Fördermitteln bekommen. Der verbreitete Spruch unter Unternehmern “Fördermittel bekommt der, der es nötig hat” gilt so nicht mehr. Große Firmen wie Philipps setzen ganze Abteilungen an die Akquise von Fördermitteln. Das können wir uns als Mittelstand natürlich nicht leisten. Stattdessen haben wir diesen Weg gewählt, sind EcoShip60-Partner und sehr zufrieden damit, wie es läuft.

 

Welches spezielle technologische Thema verfolgen Sie im EcoShip60-Netzwerk?

RM: Gerade sind rund 450.000 Euro Fördermittel für das FuE-Projekt „Entwicklung einer kompakten Brennstoffzelle“ bewilligt worden. Dabei haben wir ein Teilprojekt für ein Abwärmerückgewinnungssystem übernommen. Das ist genau unser Thema: alles, was nahe am Antrieb ist. Darüber hinaus prüfen wir bei den anderen Projektgruppen, ob sich für uns etwas daraus ergibt. Ich halte es mit Henry Ford, der sagte Ich prüfe jedes Angebot. Es könnte das Angebot meines Lebens sein. 

 

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Bewilligung für das Projekt „Kompakte Brennstoffzellen-Technologie"

Der Programmträger VDI/VDE IT hat den Antrag für das EcoShip60-Projekt „Brennstoffzellen-Technologie für ein parameterbeschränktes Boot“ bewilligt. Antragsteller sind: S.M.I.L.E. Engineering, Lübeck Yacht Trave Schiff, ARMATUREN-WOLFF, Maritimes Zentrum der Hochschule Flensburg sowie Marx Technik. Die Netzwerkpartner werden in diesem Projekt Technologien ausarbeiten, um eine Brennstoffzelle in ein Schiff mit begrenztem Einbauraum zu installieren. Dafür erstellen die Partner im Projekt ein Raumkonzept, ein Tanksystem sowie ein Notfallabschaltsystem. Zur Steigerung des Gesamtwirkungsgrades soll außerdem ein Abwärmerückgewinnungssystem für die Brennstoffzelle erforscht und entwickelt werden.
Ziel ist es, dass am Ende des Projektes 2022 die Brennstoffzellentechnologie einsatzfähig ist und auf kleinen Schiffen schnell und kostengünstig installiert werden kann. Mit ihrer Emissionsneutralität wird die Brennstoffzelle zur Verringerung der Treibhausemissionen und damit zur Verbesserung der Luftqualität beitragen.

 

Antrag zum Genset-Projekt eingereicht

Der EcoShip60-Netzwerkpartner Schiffsdieseltechnik Kiel GmbH (SDT) hat einen Antrag für das Projekt „Kompaktes Genset mit CO2-neutralem Kraftstoff“ beim Fördermittelgeber VDI/VDE IT eingereicht. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Generators zur Stromproduktion auf Basis eines Verbrennungsmotors und einer Brennstoffzelle. Bei der Entwicklung soll zudem eine Gewichtsoptimierung des Generators durchgeführt werden, um eine Installation des Gensets auch in kleineren Schiffen zu ermöglichen. Das Projekt wird von den EcoShip60-Partnern Abeking & Rasmussen sowie MTU begleitet und wurde in Zusammenarbeit mit DSN entwickelt.

3 Fragen an Hendrik Wolff von Armaturen-Wolff Friedrich H. Wolff GmbH & Co. KG

Herr Wolff, welche Produkte bietet die ARMATUREN-WOLFF Friedrich H. Wolff GmbH & Co. KG im maritimen Sektor an?

Hendrik Wolff, Geschäftsführer: Wir stellen Industriearmaturen und Systemtechnik für den maritimen Bereich her und vertreiben diese auch weltweit. Wir haben eine breite Palette, konzentrieren uns aber auf vier Produktgruppen: Erstens Schnellschlusssysteme zur Notfallabschaltung, zweitens Filtertechnik, drittens Ventilkästen, die jeweils eine individuell zusammengestellte Kombination von Ventilen in einer Einheit darstellen und dadurch platzsparend sind und schließlich „Flexible Wellen“ zur mechanischen Fernbetätigung von Armaturen an schwer zugänglichen Stellen.

Ich bin stolz darauf, mit meinem Bruder zusammen unser Familienunternehmen in der dritten Generation zu führen. Seit unserer Gründung 1945 haben wir unsere Produkte immer weiterentwickelt und sind doch bei unseren Werten von Qualität und Verlässlichkeit geblieben.

 

Was ist Ihre Motivation, Teil des EcoShip60-Netzwerkes zu sein?

HW: Da gibt es mehrere Gründe: Zum einen sehen wir gute Chancen, um unseren Markt zu erweitern. Bislang liegt unser Schwerpunkt auf größeren Schiffen. Bei EcoShip60 hingegen geht es um kleinere Schiffe und damit haben wir die Möglichkeit, neue Kunden zu erreichen.

Außerdem hat uns die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen interessiert. Wir machen das zum ersten Mal und sind sehr zufrieden: Durch die Beteiligung von anderen Fachgebieten können Lösungen für komplexere Probleme gemeinsam entwickelt werden. Dieses stellt sowohl für uns als auch für die beteiligten Partner einen Zugewinn an Kompetenzen dar.

Überzeugt hat mich, dass wir mit den assoziierten Partnern große Unternehmen an Bord haben, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass wir unsere Entwicklungen für den Markt produzieren und am Ende auch Kunden für die Produkte haben. Wenn wir als kleines Unternehmen einen guten Gedanken haben, - wie sollen wir diesen denn validieren? Die Beteiligung von solchen Unternehmen hilft bei der Bewertung, ob unsere Produktentwicklungen später auch tatsächlich einen Absatzmarkt finden.

Nicht zuletzt ist es für uns höchst attraktiv, dass die Produktentwicklung finanziell gefördert wird. Die Fördergelder ermöglichen Schritte, die sonst für uns so nicht möglich gewesen wären.

 

Welches spezielle technologische Thema wollen Sie im EcoShip60-Netzwerk verfolgen?

HW: Wir sind derzeit an zwei FuE-Projekten beteiligt: „Smarte Wasserstrahlmanövrieranlage“ und „Kompakte Brennstoffzellen-Technologie“ für ein parameterbeschränktes Boot. Darüber hinaus arbeiten wir mit an einer Idee für optimierte Bunkerprozesse.

Diese Produktentwicklung ist für uns sehr interessant, gerade weil wir die Bauteile danach auch vertreiben. Dabei rechnen wir uns aus, dass wir auch unsere vorhandenen Produkte mit vermarkten können.

 

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Skizze zu innovativer Pitch-Verstelleinrichtung eingereicht

Der EcoShip60-Netzwerkpartner Otto Piening Schiffspropeller und Wellenanlagen GmbH und das u.a. auf Elektromobilität spezialisierte Fraunhofer-Institut IFAM haben in Zusammenarbeit mit DSN eine Projektskizze für eine innovative Verstelleinheit von Controllable Pitch Propellern eingereicht. Ziel des Projektes ist es, die derzeitigen Ölhydrauliksysteme abzulösen und damit den Platz- und Wartungsbedarf zu reduzieren. Der Fördermittelgeber VDI/VDE IT hat die Skizze positiv bewertet, so dass nun der Antrag für ein FuE-Projekt geschrieben werden kann.

Projekt „Smarte Manövrieranlage“ bewilligt

Der Antrag für das Projekt „Entwicklung einer smarten Wasserstrahlmanövrieranlage“ wurde nun von dem Programmträger VDI/VDE IT bewilligt. Antragsteller sind: S.M.I.L.E. Engineering GmbH, ARMATUREN-WOLFF Friedrich H. Wolff GmbH & Co.KG, die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und das Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung (IFAM). Diese vier Partner des EcoShip60-Netzwerks haben sich zusammengeschlossen und wollen eine innovative Manövrierhilfe für schnelle Schiffe bis 60 m entwickeln. Mit energieeffizienten Armaturen, intelligenten Steuerungen und Auslegungsmethoden soll die Effizienz der für die Manövrierhilfe optimiert und mit einem geringeren Energiebedarf die Rotations- oder Transversalbewegung des Schiffes ermöglicht werden. Herkömmliche Manövrierhilfen können aufgrund der spezifischen Rumpfform meist nur bedingt in schnelle Schiffe eingebaut werden. Sie erhöhen durch große Tunneldurchmesser den Schiffswiderstand und damit den Energieverbrauch bei der Vorausfahrt. Jeder der vier Partner entwickelt bei diesem Projekt einen Baustein der Anlage, so dass am Projektende 2022 ein kompaktes Produkt entsteht.
Hier den Projekt-Steckbrief downloaden.

3 Fragen an Mathias Pein von Piening Propeller

Piening Propeller entwickelt und produziert seit über 90 Jahren Schiffspropeller und Wellenanlagen. Wie hat sich Ihr Unternehmen verändert?

Mathias Pein, Geschäftsführer: Unser Konzept ist damals wie heute, dass wir ganzheitliche Lösungen vom Getriebe bis hin zum Propeller entwickeln. Natürlich haben sich im Laufe der Zeit Herstellungsprozesse und Technologien geändert. Heute gibt es in den Versuchsanstalten ganz andere Untersuchungsmöglichkeiten, mit denen wir beispielsweise die optimale Umströmung messen können.

Die Antriebsart ist nicht so relevant, dem Propeller ist es an sich egal, ob er mit Diesel oder elektrisch betrieben wird. Aktuell haben wir zwei komplette Antriebsanlagen für die elektrische Fähre „Ellen“, die in Dänemark zwischen Søby und Fynshav pendelt, zugeliefert. Da haben wir uns gegen starke Konkurrenten durchgesetzt. Ausschlaggebend war dabei sicherlich unser „Rundum-Sorglos-Paket“ mit Beratungsleistung und vollumfänglichem Service.

 

Was ist Ihre Motivation, Teil des EcoShip60-Netzwerkes zu sein?

MP: Für uns ist Umweltschutz ein wichtiges Anliegen. Wir haben beispielsweise einen Verstellpropeller entwickelt, der ausschließlich mit Wasser als Hydraulikmedium statt mit Öl betrieben werden kann und damit absolut umweltfreundlich läuft. So besteht bei Undichtigkeiten nicht mehr die Gefahr, dass mit dem auslaufenden Öl die See verunreinigt wird. Das spart außerdem enorm viel Kosten. Deshalb freue ich mich, wenn Piening Propeller etwas zu der Entwicklung von umweltfreundlichen Antrieben beitragen kann. Sehr gut zu unserem Unternehmen passt auch der ganzheitliche Ansatz von EcoShip60, mit dem die Zusammenarbeit zwischen Einzelkomponenten und dem Gesamtsystem Schiff optimiert werden soll.

 

Welches spezielle Interesse haben Sie im Netzwerk?

MP: Wir arbeiten in der Projektgruppe mit, die den FuE-Antrag zum „Ausfallsicheren Direktantrieb“ schreibt. In dem Projekt geht es um die Konzeption und Auslegung eines redundanten Direktantriebs für die 7m–Klasse. Die Ausfallsicherheit soll durch redundante Teilsysteme und den Verzicht auf Getriebe durch optimierte Maschinenauslegung gewährleistet werden. Da bringen wir unsere Expertise ein und suchen unter anderem nach Möglichkeiten, den Wirkungsgrad zu erhöhen.

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EcoShip60-Netzwerktreffen am 3. Juni: FuE-Projekte kommen voran

Bei dem Treffen der Steuerungsgruppe am 3. Juni 2020 haben sich die Partner des EcoShip60-Netzwerks auf den neuesten Stand der FuE-Projekte gebracht. Zu den drei Anträgen, die Ende 2019 eingereicht wurden, haben die Partner erste Rückmeldungen vom Fördermittelgeber erhalten und hoffen nun auf schnelle Bewilligungszusagen. Weitere Projektanträge werden derzeit ausgearbeitet, die 2020 eingereicht werden sollen. In diese Projekte werden die neuen Partner Desios GmbH und MTU Friedrichshafen GmbH bereits integriert.
Aufgrund der Corona-Beschränkungen wurde das Treffen online durchgeführt. Die große Zahl an Teilnehmern und deren qualitativ hochwertigen Beiträge belegen die Vorteile virtueller Besprechungen. Auch das Verfahren zur Generierung ganz neuer Projektideen wurde von den Netzwerkpartnern und den Mitgliedern des technischen Beirats positiv bewertet.

Neuer Termin: SMM findet 2021 statt - und EcoShip60 ist dabei

Die Weltleitmesse der maritimen Wirtschaft wird auf 2. bis 5. Februar 2021 verschoben. Grund dafür ist die Corona-Pandemie mit ihren weltweiten Auswirkungen auf Großveranstaltungen und den internationalen Reiseverkehr. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: EcoShip60 bleibt natürlich an Bord. Stand 502 in der Halle A5. Als Plattform für Innovationen in der maritimen Branche ist die SMM genau der richtige Ort für das Netzwerk, das alternative Schiffsantriebe entwickelt. Denn der Fokus der maritimen Transformation liegt weiterhin auf ganzheitlichen Konzepten, intelligenten Antrieben und Dekarbonisierung.

EcoShip60 bei deutsch-dänischer Webinarreihe

Am 10. Juni 2020 wird EcoShip60 beim Webinar Maritime South Baltic Region „Smart & Green” vorgestellt. Dipl.-Ing. Karsten Werner, Hochschule Flensburg, spricht über die Netzwerkaktivitäten zu umweltfreundlichen alternativen Antriebssystemen für kleinere Schiffstypen. Das Webinar wird vom Maritimen Cluster Norddeutschland organisiert, das zusammen mit dem Maritimen Cluster Fünen den fachlichen Austausch und die Partnersuche im maritimen Sektor zwischen Dänemark und Deutschland fördern will. Zu zwei Kurzvorträgen stellen die Teilnehmer Fragen und geben Rückmeldung in sogenannten Blitzumfragen, so dass das Webinar kurzweilig und interaktiv zu werden verspricht. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich. 

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MTU ist jetzt auch assoziierter Partner bei EcoShip60

Die MTU Friedrichshafen GmbH ist neuer assoziierter Partner im EcoShip60-Netzwerk. MTU entwickelt als weltweit führende Marke von Rolls Royce vor allem Großdieselmotoren und komplette Antriebssysteme für die kommerzielle Schifffahrt. Insbesondere die Expertise zu elektrifizierten Hybridsystemen ist eine wertvolle Ergänzung für unser Konsortium. Wir freuen uns über die Verstärkung!

Vorbereitungen für die SMM 2020 laufen

Bei Hydac International GmbH in Norderstedt traf sich dieses Mal die Steuerungsgruppe von EcoShip60. Dort wurde vor allem der Messeauftritt bei der SMM 2020 geplant, die vom 8. bis 11. September 2020 stattfindet. Auf der „Weltleitmesse der maritimen Wirtschaft“ hat das Netzwerk einen eigenen Stand (Nummer A5.502). Die Halle A5 ist dem Thema „Alternative Antriebssysteme“ gewidmet. Auf dem EcoShip60-Stand soll ein Modell des Versuchsträgers ausgestellt werden. Das Modell wird von der Hochschule Flensburg im 3D-Druckverfahren gefertigt. Außerdem erhalten die Standbesucher detaillierte Informationen zu den FuE-Projekten, die im Netzwerk entwickelt werden. Zum Internetauftritt der SMM 2020

Desios wird neuer Partner bei EcoShip60

Seit 1. Dezember 2019 ist die DESIOS GmbH offiziell Partner im EcoShip60-Netzwerk. DESIOS ist ein Ingenieur- und Projektbüro mit Sitz in Hamburg und Schwerin.  Tätigkeitsfelder für Projekte im In- und Ausland sind unter anderem Industrie und Schiffbau für Schiffstypen aller Art. Das Büro hat sich auf die Zusammenarbeit unterschiedlichster Einzelsysteme spezialisiert und kann somit einen wertvollen Beitrag leisten, die einzelnen FuE-Projekte in einem Schiff miteinander zu verknüpfen und die Zusammenarbeit zu optimieren. Willkommen an Bord!

3 FuE-Förderanträge für Teilprojekte eingereicht

Dem EcoShip60-Team ist es gelungen, die für dieses Jahr geplanten FuE-Förderanträge beim Programmträger einzureichen. Die eingereichten Anträge sind:

Wir danken allen Beteiligten, die bei der Antragsstellung aktiv unterstützt haben. Auch die positive Rückmeldung der Beiratsmitglieder hat zum Gelingen beigetragen und einen zusätzlichen Schub gegeben.

EcoShip60 beim Future Energies Science Match in Kiel

Energie-, Klima- und Nachhaltigkeitsforscher präsentierten beim dritten Future Energies Science Match am 3. Dezember 2019 neueste Innovationen und Entwicklungen. Knut-Michael Buchalle, S.M.I.L.E. Engineering GmbH, war einer der Redner und hat das EcoShip60-Netzwerk und dessen Beitrag zur Entwicklung alternativer Antriebstechniken für den Klein- und Sonderschiffbau vorgestellt.
Rund 1.000 Schlüsselakteure aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft diskutierten über neue Netzwerke und Wertschöpfungsmodelle im Bereich Erneuerbare Energien. Organisiert wurde das Event vom Tagesspiegel-Verlag in Kooperation mit dem Land Schleswig-Holstein.

Kieler Bundestagsabgeordneter Mathias Stein informiert sich über EcoShip60

Mathias Stein, Knut-Michael Buchalle, Adrian Gottwald (v.l.n.r.)

Am 20. November 2019 kam der Kieler Bundestagsabgeordnete Mathias Stein (SPD) zur Netzwerk-Agentur DSN Connecting Knowledge, um mehr über EcoShip60 zu erfahren. Knut-Michael Buchalle, S.M.I.L.E. Engineering GmbH, Ragnar Schwefel, VSM, sowie Adrian Gottwald und Ralf Duckert (DSN) informierten ihn über die Ziele und Aktivitäten des Netzwerkes. Mathias Stein ist Mitglied des Bundesverkehrsausschusses sowie Berichterstatter für Elektromobilität und alternative Antriebe im Bundestag, so dass die Netzwerkpartner einen regen Austausch über die aktuellen und zukünftigen Tendenzen im Bereich innovativer Antriebs- und Energiesysteme hatten.

Viele Kontakte auf der MEER KONTAKTE 2019

(c) MCN e. V. / Frank Dudek

Am 23. und 24. Oktober 2019 hatte das Maritime Cluster Norddeutschland wieder zur MEER KONTAKTE in Kiel eingeladen. Unter den 81 Ausstellern aus Deutschland und dem europäischen Ausland waren auch EcoShip60-Partner in den Ostseekai gekommen. ARMATUREN-WOLFF Friedrich H. Wolff GmbH & Co. KG, S.M.I.L.E. Engineering GmbH, Schiffsdieseltechnik Kiel GmbH, das Maritime Zentrum der Hochschule Flensburg und DSN Connecting Knowledge konnten viele geschäftliche Kontakte knüpfen. Interessant waren auch die Impulsvorträge wie „GREEN Maritime – Schiffsbetrieb der Zukunft“ für die Netzwerkpartner in Sachen innovativer Antriebs- und Energiesysteme.
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Auftakt für die Projektgruppe „Kompaktes Genset mit CO2-neutralem Kraftstoff“

Am 04.09.2019 kamen die Mitglieder der Projektgruppe „Kompaktes Genset mit CO2-neutralem Kraftstoff“ zu einem ersten Treffen zusammen. Dabei wurden gleich mehrere wichtige Ziele festgelegt, die in Teilprojekten angegangen werden sollen.
Die EcoShip60-Partner wollen einen Generator zur Stromerzeugung (Genset) entwickeln, der mit CO2-neutralem Kraftstoff betrieben werden kann. „Das Genset wird durch die Installation der Peripherie auf den Generator-Grundrahmen besonders kompakt und durch eine Gewichtsoptimierungen auch möglichst leicht“, erklärt Gruppensprecher Fin-Olav Wittstock von Schiffsdieseltechnik Kiel.
Um die Effizienz des Gensets und des gesamten Schiffs zu steigern, wird außerdem ein ganzheitliches Energiemanagement entwickelt. Hierfür werden alle Energieverbraucher erfasst und hinsichtlich des Betriebs optimiert.
Das Genset-Projekt wird anhand eines 16-Meter-Mehrzweckarbeitsboots erarbeitet, das in den Varianten Arbeits- und Patrouillenboot hergestellt wird.
An der Gruppe beteiligte Projektpartner sind der Lehrstuhl für Regelungstechnik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, das Maritime Zentrum der Hochschule Flensburg, Marx GmbH & Co. KG, Schiffsdieseltechnik Kiel GmbH und TIC Technology Innovation Competence GmbH.

Startschuss für das FuE-Projekt „Einbau Brennstoffzelle“

Unter dem Arbeitstitel „Einbau Brennstoffzelle“ haben sich am 29. August sieben Netzwerkpartner bei der Friedrich Marx GmbH in Hamburg getroffen, um das Entwicklungsziel der Gruppe und die dazu notwendigen Aufgaben zu definieren. Die beteiligten Partner waren sich schnell einig, dass sie ein Brennstoffzellensystem für ein kleines, schnelles Schiff entwickeln möchten. Sie haben sich für ein 16-Meter-Mehrzweckarbeitsboot entschieden, das es in den Varianten Arbeits- und Patrouillenboot gibt. Da die Brennstoffzelle sehr groß und schwer ist, stellt ihre Installation auf einem Boot mit nur 16 Metern Länge eine echte Herausforderung dar. Dafür muss zum Beispiel ein neues Lüftungs- und Kühlungssystem und ein Notabschaltsystem entwickelt werden. „Auch die Energieeffizienzsteigerung durch Energierückgewinnung aus Wärme ist ein ehrgeiziges Projektziel“, so Michael Thiemke von der Hochschule Flensburg und Sprecher der Gruppe.
An der Projektgruppe beteiligt sind Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung, Friedrich H. Wolff GmbH & Co. KG, Schiffsdieseltechnik Kiel GmbH, Hochschule Flensburg, Friedrich Marx GmbH & Co. KG, Lübeck Yacht Trave Schiff GmbH und S.M.I.L.E. Engineering GmbH. Ziel der Gruppe ist es, einen Förderantrag einzureichen.

EcoShip60-Partner auf der MEER KONTAKTE 2019

Mehrere Partner aus dem EcoShip60-Netzwerk präsentieren sich und das Netzwerk auf der MEER KONTAKTE am 23. und 24. Oktober in Kiel. Die Unternehmensmesse des Maritimen Clusters Norddeutschland e.V. will Innovationskräfte bündeln und die Zusammenarbeit in der maritimen Branche stärken. Was die mittelständischen Unternehmen zu bieten haben, können die Besucher an den Ständen von ARMATUREN-WOLFF Friedrich H. Wolff GmbH & Co. KG, S.M.I.L.E. Engineering GmbH, Schiffsdieseltechnik Kiel GmbH und dem Maritimen Zentrum der Hochschule Flensburg erleben. Auch bei der MEER KONTAKTE 2017 waren die EcoShip-Partner schon vertreten. Seitdem hat sich die Zahl der Netzwerkpartner von 17 auf 23 erhöht.

Neue Partner bei EcoShip60

Das EcoShip60-Netzwerk begrüßt seine neuen assoziierten Partner Förde Reederei Seetouristik GmbH & Co. KG sowie den Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V.

Die Förde Reederei Seetouristik mit Hauptsitz in Flensburg ist eine international tätige Fähr- und Ausflugsreederei, die eine geeignete Testumgebung für die innovativen Antriebslösungen des Netzwerks bieten kann.

Der Verband hat als die Interessenvertretung in Schiffbau und Meerestechnik in Deutschland zahlreiche Kontakte zu relevanten Firmen, Institutionen und der öffentlichen Verwaltung.

Seit dem 1. Juni sind die beiden maritimen Akteure somit Teil des technischen Beirats, der zwei Mal pro Jahr zusammenkommt. Darüber hinaus sind die assoziierten Partner fallweise in den FuE-Projekten aktiv.

Weichenstellung in Glückstadt

Am 15. Mai stellen die Steuerungsgruppe und der technische Beirat von EcoShip60 die Weichen für die weiteren Entwicklungen des Netzwerkes. Im Fokus des Treffens stehen die FuE-Projekte, die in verschieden zusammengesetzten Projektgruppen von den Netzwerkpartnern entwickelt werden.

"Die projektgruppenübergreifenden Diskussionen während der letzten Netzwerktreffen haben gezeigt, dass die gebündelten Kompetenzen der Netzwerkpartner die Projektentwicklung inhaltlich enorm voranbringen", sagt Netzwerkmanager Adrian Gottwald.

In den FuE-Projekten erarbeiten die Partner aktuell Projektskizzen, unter anderem für die Entwicklung einer smarten Wasserstrahlmanövrieranlage, für die Entwicklung einer Berechnungsmethode zur Beurteilung der Effizienz eines Schiffes mit alternativem Antrieb sowie für die Entwicklung und den Einsatz von Funktionslaminaten für den Leichtbau.

Auf dem Treffen stellen sich auch die neuen assoziierten Partner vor, die mit Beginn der zweiten Förderphase eingestiegen sind:

  • AVENTICS GmbH, Hersteller von Pneumatikkomponenten und -systemen
  • Bundesanstalt für Wasserbau
  • Danfoss Power Solutions GmbH & Co. OHG, Hersteller von Hydraulikausrüstung
  • HYDAC International GmbH, Firmenverbund für Fluidtechnik/Hydraulik.

Gastgeber des Netzwerktreffens ist die Otto Piening Propeller GmbH in Glückstadt, wo am Mittwoch 22 Netzwerkpartner erwartet werden.

Foto: Daniel Edelmann

Piening Propeller feiert 90 Jahre Firmenjubiläum

Die Otto Piening Schiffspropeller und Wellenanlagen GmbH feierte am vergangenen Dienstag ihr 90-jähriges Bestehen auf dem firmeneigenen Gelände in Glückstadt. Unter den Gästen befanden sich auch zahlreiche internationale Akteure der Schiffbaubranche. Im Rahmen der Jubiläumsfeier erinnerte Geschäftsführer Mathias Pein an die erfolgreiche Firmengeschichte. Angefangen hatte Otto Piening 1929 mit der Gründung des Familienunternehmens in Glückstadt. Heute ist Piening Propeller auch international für seine maßgefertigte Schiffsantriebstechnik bekannt. Den Gästen wurden Ausstellungsstücke aus dem Produktportfolio direkt an den Fertigungsstätten präsentiert und damit ein lebhafter Eindruck der Arbeit vermittelt.

„Mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung und einer engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden haben wir uns als gefragter Zulieferer in der Schiffbaubranche etabliert. Diese Position möchten wir auch in Zukunft weiter festigen“, so Geschäftsführer Mathias Pein.

Die Firma entwickelt und produziert Propeller und Wellenanlagen und ist Mitglied des EcoShip60-Netzwerkes.
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EcoShip60 geht in die zweite Runde

Die Förderung der zweiten Phase des EcoShip60-Netzwerkes wurde nun bewilligt. In den kommenden 24 Monaten stehen weitere Fördermittel zur Verfügung, um neue Wege bei der Integration innovativer Antriebs- und Energiesysteme zu beschreiten. Der Fokus liegt auf der Entwicklung und Umsetzung konkreter FuE-Projekte. Außerdem wird ein Prototyp mit 8 Metern Länge entwickelt.
EcoShip60 geht dabei mit Verstärkung in die zweite Runde: Der Lehrstuhl für Regelungstechnik der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel entwickelt moderne modellbasierte Methoden zur Steuerung, Regelungsoptimierung und Zustandsschätzung von komplexen dynamischen Systemen. Als Netzwerkpartner unterstützt der Lehrstuhl EcoShip60 mit seinem Know-how im Bereich der Regelungs- und Automatisierungstechnik. Außerdem sind vier neue assoziierte Partner dazu gekommen: AVENTICS GmbH, (Hersteller von Pneumatikkomponenten und ‑systemen), die Bundesanstalt für Wasserbau, Danfoss Power Solutions GmbH & Co. OHG (Hersteller von Hydraulikausrüstung) und HYDAC International GmbH (Firmenverbund für Fluidtechnik/Hydraulik).

Netzwerkpartner entwickeln FuE-Projekte

„Wir freuen uns, nun in die FuE-Projekte zu starten und gemeinsam als Netzwerk neue Ziele in Angriff zu nehmen“, so Knut-Michael Buchalle, Geschäftsführer der S.M.I.L.E. Engineering GmbH und Sprecher der EcoShip60-Steuerungsgruppe.
Geplant sind Projekte in folgenden Bereichen: Index zur Optimierung des Gesamtsystems Schiff mit alternativem Antrieb, Entwicklung und Einsatz von Funktionslaminaten für den Leichtbau, Energierückgewinnung aus Wärme, Energierückgewinnung aus Schiffsbewegungen, Zero-Emission GenSet, smarte Pumpensteuerung, Einbau Brennstoffzelle, ausfallsicherer Direktantrieb, ganzheitliches Energiemanagement, Notfallabschaltung, Kühlung von alternativen Antrieben, Schiffssicherheit durch Prognoseverfahren, Schnittstelle Rumpf und Welle, Beschichtungssystem.

Unternehmen und Institutionen, die ebenfalls Partner des innovativen Netzwerkes werden wollen, sind herzlich willkommen.

Fragestellungen für die weitere Arbeit

Die EcoShip60-Partner nahmen von dem Besuch der boot Düsseldorf unterschiedliche Fragestellungen für die weitere Arbeit mit: Welche Vor- und Nachteile würde ein Jet-Antrieb für den Gesamtwirkungsgrad des zu entwickelnden Prototypen bringen? Wie bekommen wir die Elektrifizierung des Antriebsstrangs in den Griff? Gemeinsam werden die Netzwerkpartner in den nächsten Wochen FuE-Projekte entwickeln, um die Themen Reichweite, Gewicht, Komplexität und Lebensdauer der Systeme sowie die ganzheitliche Betrachtung des elektrisch betriebenen Schiffes zu bearbeiten.
Auch die Möglichkeit für safety return to port soll bedacht werden ebenso wie die Tatsache, dass die meisten Stege in den Häfen nur 230 V zum Laden anbieten anstatt 400 V, die für eine schnelle Ladung nötig wären. „Aus diesem Grund setzen wir im EcoShip60-Netzwerk auf eine unabhängige Stromversorgung, beispielsweise durch Verwendung von Range Extender“, erläutert Adrian Gottwald, Netzwerkmanager von DSN Connecting Knowledge.
„Auf der boot 2019 hat mich persönlich am meisten beeindruckt, wie viel im Bereich Elektromobilität passiert. Viele Hersteller bieten mittlerweile auch E-Versionen von ihren Schiffen oder zumindest Hybrid-Versionen an. Diese Vielfalt wird auf der Messe sehr deutlich“, so Adrian Gottwald.

Auf dem Foto v.l.n.r.: Adrian Gottwald (DSN Connecting Knowledge), Fin-Olav Wittstock (SDT), Robert Marx (Friedrich Marx), Joachim Krüger (TIC), Dirk Lohmann (TIC) und Mathias Pein (Piening Propeller).

boot 2019 von EcoShip-Partner eröffnet

EcoShip60-Partner und boot-Präsident Robert Marx eröffnete am Samstag, den 19. Januar neben Oberbürgermeister Thomas Geisel, Messechef Werner Dornscheidt und boot-Director Petros Michelidakis die weltweit größte Boots- und Wassersportmesse. Robert Marx und die anderen Gäste hielten Eröffnungsreden. Anschließend folgte die offizielle Eröffnung durch das gemeinsame „ribbon cutting“, dem englischen Begriff für das Durchschneiden des Bandes.
Die rund 2.000 Aussteller lockten am Samstag und Sonntag mehr als 60.000 Besucherinnen und Besucher zum „In-Treffpunkt“ der Branche. Bis zum 27. Januar werden auf der boot Neuheiten, technische Weiterentwicklungen und maritime Ausrüstung vorgestellt.
EcoShip60 wird auf der diesjährigen boot in Düsseldorf unter anderem vom Netzwerkpartner der Friedrich Marx GmbH und Co. KG repräsentiert.

Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann

EcoShip60 auf der boot Düsseldorf 2019

Das innovative Netzwerk wird auf der diesjährigen boot in Düsseldorf von zwei Partnern präsentiert. Friedrich Marx GmbH und Co KG sowie TIC – Technology Innovation Competence GmbH gehören zu den rund 1.900 Ausstellern, die auf der Jubiläums-Ausgabe der Messe ihre Produkte ausstellen.

„Hier auf der boot stehen viele Anbieter mit Schiffen in einer Größenordnung, die man durchaus mit alternativen Antrieben bestücken kann“, meint Geschäftsführer Robert Marx. „Als klassischer Anbieter von Antriebslösungen sind heute Alternativen zum Diesel besonders interessant.“ Am Stand der Friedrich Marx GmbH wird ein Modellschiff zu sehen sein, das mit einer Brennstoffzelle angetrieben wird. Das Modellboot enthält alle Bestandteile, die für einen emissionsarmen Antrieb nötig sind. So wird der Prozess der sauberen Stromgewinnung demonstriert.

„Die Messe boot Düsseldorf ist eine gute Gelegenheit, unsere Produkte einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Insbesondere Heizung und Kühlung von Innenräumen spielt beim Bau von Segel- bis Megayachten eine große Rolle – da bieten wir Lösungen, die energieeffizient, leise, leicht und einfach in der Montage sind“, so Joachim Krüger, Geschäftsführer der TIC – Technology Innovation Competence GmbH. zur kompletten Pressemitteilung

Think big? Small is beautiful

Die Netzwerkpartner Hendrik Wolf und Felix Horch (rechts im Bild) stellten sich auf der diesjährigen SMM den Fragen der Wirtschaftsminister und -senatoren der fünf norddeutschen Bundesländer. Erläutern mussten sie unter anderem, warum EcoShip60 den Fokus auf kleine Schiffe legt.

EcoShip60 auf der SMM 2018

Die Partner des ZIM-Netzwerkes EcoShip60 präsentieren sich auf der SMM 2018, die Anfang September wieder Zehntausende von Fachbesuchern anziehen wird.
Die Grundidee der Netzwerkpartner, innovative Antriebs- und Energiesysteme für kleinere Schiffe zu entwickeln, wird den Messebesuchern an einem Modellboot demonstriert, das extra für die Messe gebaut wurde. Das 1,12 Meter lange Boot aus Kunststoff zeigt die Funktionsweise eines umweltfreundlichen Antriebs.
Auch die Wirtschaftsminister und -senatoren der fünf norddeutschen Bundesländer sollen mehr von den Aktivitäten der Netzwerkpartner erfahren. Sie sind zu einem Empfang am Stand des Maritimen Clusters Norddeutschland eingeladen. Zur Pressemitteilung

Flyer für die SMM 2018 liegen bereit

Der aktuelle Flyer bietet alle relevanten Informationen zum EcoShip60-Netzwerk auf einen Blick. Mit den Flyern im Gepäck präsentieren die Netzwerkpartner EcoShip60 auch auf der diesjährigen SMM in Hamburg. Zum EcoShip60-Flyer

FuE-Projekte in Aussicht

Die Partner des EcoShip60-Netzwerkes arbeiteten in dem Workshop am 11. Juli 2018 an der Detailplanung für künftige FuE-Projekte. Erste Gruppen für Themen wie die Energierückgewinnung aus Wärme oder eine Umschalteinheit für Querstrahlruderanlagen haben sich gebildet. Immer im Fokus: Reduzierung des CO2-Ausstoßes für eine saubere Schifffahrt. Am Ende der Netzwerkphase 1 werden die Konzepte evaluiert, in der zweiten Phase geht es dann an die Umsetzung.

Kontakte knüpfen mit Schweizer Unternehmen

Die Handelskammer Deutschland-Schweiz hatte Schweizer Unternehmen nach Schleswig-Holstein eingeladen, um maritime Geschäftschancen im echten Norden persönlich auszuloten. Besonders angesprochen waren Anbieter in den Bereichen Messtechnik und Sensorik, Aktorik und Robotik, Abgasreinigung und Filtration, Feinmechanik sowie Informationstechnologie. Dieser Zielgruppe stellte Knut-Michael Buchalle, S.M.I.L.E. Engineering GmbH, am 14. Juni 2018 das EcoShip60-Netzwerk als Beispiel energieschonender Schiffsantriebe vor. „Unsere vorgestellten Entwicklungsziele weckten bei der Schweizer Delegation reges Interesse und führten zu einer ausführlichen Diskussion der möglichen Konzepte für alternative Antriebstechnik bei Schiffen“, so der Sprecher der EcoShip60-Steuerungsgruppe.
Das Maritime Cluster Norddeutschland unterstützte diese „Cross Innovation“-Veranstaltung, bei der es darum ging, gezielt relevante Fertigkeiten, Verfahren, Produkte und Technologie aufzuspüren, die in Verbindung zur Meerestechnik gebracht werden können. Die Handelskammer Deutschland-Schweiz ist einer der zentralen Akteure in den Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern.

Branchen-Event zu Alternativen Antriebstechnologien

Am 14. Juni 2018 findet die Fachveranstaltung „Alternative Antriebstechnologien und innovative Assistenzsysteme: Perspektiven für eine emissionsfreie Schifffahrt?“ in Oldenburg statt. Netzwerkpartner Hendrik Wolff und Netzwerkmanager Adrian Gottwald werden für EcoShip60 dabei sein. „Die Veranstaltung ist aus meiner fachlichen Sicht sehr interessant und in der Zielsetzung verwandt mit unseren Netzwerk-Aktivitäten. Wir erhoffen uns, zusätzliche Aspekte für unsere Arbeit mitnehmen zu können“, so Hendrik Wolff, Geschäftsführer von ARMATUREN-WOLFF Friedrich H. Wolff GmbH & Co. KG.
Das GreenShipping Kompetenzzentrum Niedersachsen organisiert die Fachveranstaltung, auf der aktuelle Entwicklungen zu alternativen Antriebstechnologien in Impulsvorträgen dargestellt und im Fachpublikum diskutiert werden. Zur Veranstaltungs-Webseite

Lenkungsgruppe in Hamburg: sechs Stunden intensiver Arbeit

Am 16. Mai 2018 traf sich in Hamburg die Ecoship60-Lenkungsgruppe, in der alle Partner vertreten sind. Auch die assoziierten Partner waren dabei, die das Netzwerk mit ihrem Fachwissen und ihren Erfahrungen unterstützen. Sechs Stunden lang wurde intensiv gearbeitet: an der technologischen Roadmap, die als Entwicklungsstrategie die Netzwerkaktivitäten vom Startpunkt bis zur Zielerreichung abbildet. Außerdem haben die Teilnehmer die vorhandenen Ideen für FuE-Projekte weiter konkretisiert. Dr. Holger Worrack vom Programmträger VDI/VDE nahm als Gast teil, um sich einen persönlichen Eindruck vom Netzwerk zu schaffen.
Das Netzwerk wird auch mit gemeinsamen Marketingmaßnahmen einen Mehrwert für die beteiligten Unternehmen schaffen. Das wurde deutlich, als es um die Aktivitäten rund um die SMM ging, die internationale Leitmesse der maritimen Wirtschaft, die vom 4. bis zum 7. September in Hamburg stattfindet. Für die SMM erstellen die Partner alle Werbematerialien auf Deutsch und auf Englisch, da das Ecoship60-Netzwerk auch international möglichst viele Stakeholder erreichen will.

Technologische Roadmap im Entwurf

Wohin führt der Weg von EcoShip60? Diese Frage wird die Technologische Roadmap mit geplanten FuE-Projekten als eine der zentralen Aktivitäten in der Phase 1 beantworten. Die Roadmap ist die Entwicklungsstrategie des Netzwerkes. Darin werden alle Entwicklungsprojekte dargestellt, die beteiligten Partner, die geplanten zeitlichen Abläufe sowie mögliche Finanzierungs- bzw. Förderquellen. Außerdem werden der jeweilige Innovationsgehalt, die Umsetzbarkeit der Projekte und deren technische Risiken beleuchtet.
Eine erste Baubeschreibung für ein 7-Meter-Sportboot mit Brennstoffzelle oder Otto-Motor wird der Lenkungsgruppe bei ihrem dritten Treffen am 16. Mai vorgelegt.

Erstes Treffen des Technischen Beirats

Am 16. Mai tritt zum ersten Mal der Technische Beirat des EchoShip60-Netzwerks in Hamburg zusammen. Die Mitglieder sind zentrale maritime Akteure: ABEKING & RASMUSSEN, BG Verkehr, LKN.SH sowie Maritimes Cluster Norddeutschland, Meyer Werft und RINA Germany. Sie unterstützen das Netzwerk mit ihrem Fachwissen und ihren Erfahrungen.

ISF-Tagung am 8. Juni in Flensburg

„Neue Entwicklungen und Betriebserfahrungen im Offshore- und Schiffsbetrieb“ – das ist das Thema der diesjährigen ISF-Tagung. Sie findet am 8. Juni statt und wird vom EcoShip60-Partner Maritimes Zentrum der Hochschule Flensburg ausgerichtet. Zur Veranstaltungs-Webseite

Logo entschieden

Bei der zweiten Lenkungsgruppensitzung entschieden sich die Projektpartner einstimmig für das neue Logo, das künftig das Netzwerk repräsentiert. Neben dem Schriftzug symbolisiert vor allem die globusähnliche, kreisrunde Form mit dynamischen Wasserlinien die Ausrichtung der EcoShip60-Aktivitäten.

Zuschlag für Projektförderung

Das Bundesministerium für Wirtschaft hat seine Entscheidung getroffen. Am 18.10.2017 erhielten die EcoShip60-Partner den Zuwendungsbescheid über die Förderung im ZIM-Programm („Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand“).