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2019

Piening Propeller feiert 90 Jahre Firmenjubiläum

Die Otto Piening Schiffspropeller und Wellenanlagen GmbH feierte am vergangenen Dienstag ihr 90-jähriges Bestehen auf dem firmeneigenen Gelände in Glückstadt. Unter den Gästen befanden sich auch zahlreiche internationale Akteure der Schiffbaubranche. Im Rahmen der Jubiläumsfeier erinnerte Geschäftsführer Mathias Pein an die erfolgreiche Firmengeschichte. Angefangen hatte Otto Piening 1929 mit der Gründung des Familienunternehmens in Glückstadt. Heute ist Piening Propeller auch international für seine maßgefertigte Schiffsantriebstechnik bekannt. Den Gästen wurden Ausstellungsstücke aus dem Produktportfolio direkt an den Fertigungsstätten präsentiert und damit ein lebhafter Eindruck der Arbeit vermittelt.

„Mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung und einer engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden haben wir uns als gefragter Zulieferer in der Schiffbaubranche etabliert. Diese Position möchten wir auch in Zukunft weiter festigen“, so Geschäftsführer Mathias Pein.

Die Firma entwickelt und produziert Propeller und Wellenanlagen und ist Mitglied des EcoShip60-Netzwerkes.
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EcoShip60 geht in die zweite Runde

Die Förderung der zweiten Phase des EcoShip60-Netzwerkes wurde nun bewilligt. In den kommenden 24 Monaten stehen weitere Fördermittel zur Verfügung, um neue Wege bei der Integration innovativer Antriebs- und Energiesysteme zu beschreiten. Der Fokus liegt auf der Entwicklung und Umsetzung konkreter FuE-Projekte. Außerdem wird ein Prototyp mit 8 Metern Länge entwickelt.
EcoShip60 geht dabei mit Verstärkung in die zweite Runde: Der Lehrstuhl für Regelungstechnik der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel entwickelt moderne modellbasierte Methoden zur Steuerung, Regelungsoptimierung und Zustandsschätzung von komplexen dynamischen Systemen. Als Netzwerkpartner unterstützt der Lehrstuhl EcoShip60 mit seinem Know-how im Bereich der Regelungs- und Automatisierungstechnik. Außerdem sind vier neue assoziierte Partner dazu gekommen: AVENTICS GmbH, (Hersteller von Pneumatikkomponenten und ‑systemen), die Bundesanstalt für Wasserbau, Danfoss Power Solutions GmbH & Co. OHG (Hersteller von Hydraulikausrüstung) und HYDAC International GmbH (Firmenverbund für Fluidtechnik/Hydraulik).

Netzwerkpartner entwickeln FuE-Projekte

„Wir freuen uns, nun in die FuE-Projekte zu starten und gemeinsam als Netzwerk neue Ziele in Angriff zu nehmen“, so Knut-Michael Buchalle, Geschäftsführer der S.M.I.L.E. Engineering GmbH und Sprecher der EcoShip60-Steuerungsgruppe.
Geplant sind Projekte in folgenden Bereichen: Index zur Optimierung des Gesamtsystems Schiff mit alternativem Antrieb, Entwicklung und Einsatz von Funktionslaminaten für den Leichtbau, Energierückgewinnung aus Wärme, Energierückgewinnung aus Schiffsbewegungen, Zero-Emission GenSet, smarte Pumpensteuerung, Einbau Brennstoffzelle, ausfallsicherer Direktantrieb, ganzheitliches Energiemanagement, Notfallabschaltung, Kühlung von alternativen Antrieben, Schiffssicherheit durch Prognoseverfahren, Schnittstelle Rumpf und Welle, Beschichtungssystem.

Unternehmen und Institutionen, die ebenfalls Partner des innovativen Netzwerkes werden wollen, sind herzlich willkommen.

Fragestellungen für die weitere Arbeit

Die EcoShip60-Partner nahmen von dem Besuch der boot Düsseldorf unterschiedliche Fragestellungen für die weitere Arbeit mit: Welche Vor- und Nachteile würde ein Jet-Antrieb für den Gesamtwirkungsgrad des zu entwickelnden Prototypen bringen? Wie bekommen wir die Elektrifizierung des Antriebsstrangs in den Griff? Gemeinsam werden die Netzwerkpartner in den nächsten Wochen FuE-Projekte entwickeln, um die Themen Reichweite, Gewicht, Komplexität und Lebensdauer der Systeme sowie die ganzheitliche Betrachtung des elektrisch betriebenen Schiffes zu bearbeiten.
Auch die Möglichkeit für safety return to port soll bedacht werden ebenso wie die Tatsache, dass die meisten Stege in den Häfen nur 230 V zum Laden anbieten anstatt 400 V, die für eine schnelle Ladung nötig wären. „Aus diesem Grund setzen wir im EcoShip60-Netzwerk auf eine unabhängige Stromversorgung, beispielsweise durch Verwendung von Range Extender“, erläutert Adrian Gottwald, Netzwerkmanager von DSN Connecting Knowledge.
„Auf der boot 2019 hat mich persönlich am meisten beeindruckt, wie viel im Bereich Elektromobilität passiert. Viele Hersteller bieten mittlerweile auch E-Versionen von ihren Schiffen oder zumindest Hybrid-Versionen an. Diese Vielfalt wird auf der Messe sehr deutlich“, so Adrian Gottwald.

Auf dem Foto v.l.n.r.: Adrian Gottwald (DSN Connecting Knowledge), Fin-Olav Wittstock (SDT), Robert Marx (Friedrich Marx), Joachim Krüger (TIC), Dirk Lohmann (TIC) und Mathias Pein (Piening Propeller).

boot 2019 von EcoShip-Partner eröffnet

EcoShip60-Partner und boot-Präsident Robert Marx eröffnete am Samstag, den 19. Januar neben Oberbürgermeister Thomas Geisel, Messechef Werner Dornscheidt und boot-Director Petros Michelidakis die weltweit größte Boots- und Wassersportmesse. Robert Marx und die anderen Gäste hielten Eröffnungsreden. Anschließend folgte die offizielle Eröffnung durch das gemeinsame „ribbon cutting“, dem englischen Begriff für das Durchschneiden des Bandes.
Die rund 2.000 Aussteller lockten am Samstag und Sonntag mehr als 60.000 Besucherinnen und Besucher zum „In-Treffpunkt“ der Branche. Bis zum 27. Januar werden auf der boot Neuheiten, technische Weiterentwicklungen und maritime Ausrüstung vorgestellt.
EcoShip60 wird auf der diesjährigen boot in Düsseldorf unter anderem vom Netzwerkpartner der Friedrich Marx GmbH und Co. KG repräsentiert.

Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann

EcoShip60 auf der boot Düsseldorf 2019

Das innovative Netzwerk wird auf der diesjährigen boot in Düsseldorf von zwei Partnern präsentiert. Friedrich Marx GmbH und Co KG sowie TIC – Technology Innovation Competence GmbH gehören zu den rund 1.900 Ausstellern, die auf der Jubiläums-Ausgabe der Messe ihre Produkte ausstellen.

„Hier auf der boot stehen viele Anbieter mit Schiffen in einer Größenordnung, die man durchaus mit alternativen Antrieben bestücken kann“, meint Geschäftsführer Robert Marx. „Als klassischer Anbieter von Antriebslösungen sind heute Alternativen zum Diesel besonders interessant.“ Am Stand der Friedrich Marx GmbH wird ein Modellschiff zu sehen sein, das mit einer Brennstoffzelle angetrieben wird. Das Modellboot enthält alle Bestandteile, die für einen emissionsarmen Antrieb nötig sind. So wird der Prozess der sauberen Stromgewinnung demonstriert.

„Die Messe boot Düsseldorf ist eine gute Gelegenheit, unsere Produkte einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Insbesondere Heizung und Kühlung von Innenräumen spielt beim Bau von Segel- bis Megayachten eine große Rolle – da bieten wir Lösungen, die energieeffizient, leise, leicht und einfach in der Montage sind“, so Joachim Krüger, Geschäftsführer der TIC – Technology Innovation Competence GmbH. zur kompletten Pressemitteilung