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AKTUELLES

2019

Kieler Bundestagsabgeordneter Mathias Stein informiert sich über EcoShip60

Mathias Stein, Knut-Michael Buchalle, Adrian Gottwald (v.l.n.r.)

Am 20. November 2019 kam der Kieler Bundestagsabgeordnete Mathias Stein (SPD) zur Netzwerk-Agentur DSN Connecting Knowledge, um mehr über EcoShip60 zu erfahren. Knut-Michael Buchalle, S.M.I.L.E. Engineering GmbH, Ragnar Schwefel, VSM, sowie Adrian Gottwald und Ralf Duckert (DSN) informierten ihn über die Ziele und Aktivitäten des Netzwerkes. Mathias Stein ist Mitglied des Bundesverkehrsausschusses sowie Berichterstatter für Elektromobilität und alternative Antriebe im Bundestag, so dass die Netzwerkpartner einen regen Austausch über die aktuellen und zukünftigen Tendenzen im Bereich innovativer Antriebs- und Energiesysteme hatten.

Viele Kontakte auf der MEER KONTAKTE 2019

(c) MCN e. V. / Frank Dudek

Am 23. und 24. Oktober 2019 hatte das Maritime Cluster Norddeutschland wieder zur MEER KONTAKTE in Kiel eingeladen. Unter den 81 Ausstellern aus Deutschland und dem europäischen Ausland waren auch EcoShip60-Partner in den Ostseekai gekommen. ARMATUREN-WOLFF Friedrich H. Wolff GmbH & Co. KG, S.M.I.L.E. Engineering GmbH, Schiffsdieseltechnik Kiel GmbH, das Maritime Zentrum der Hochschule Flensburg und DSN Connecting Knowledge konnten viele geschäftliche Kontakte knüpfen. Interessant waren auch die Impulsvorträge wie „GREEN Maritime – Schiffsbetrieb der Zukunft“ für die Netzwerkpartner in Sachen innovativer Antriebs- und Energiesysteme.
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Auftakt für die Projektgruppe „Kompaktes Genset mit CO2-neutralem Kraftstoff“

Am 04.09.2019 kamen die Mitglieder der Projektgruppe „Kompaktes Genset mit CO2-neutralem Kraftstoff“ zu einem ersten Treffen zusammen. Dabei wurden gleich mehrere wichtige Ziele festgelegt, die in Teilprojekten angegangen werden sollen.
Die EcoShip60-Partner wollen einen Generator zur Stromerzeugung (Genset) entwickeln, der mit CO2-neutralem Kraftstoff betrieben werden kann. „Das Genset wird durch die Installation der Peripherie auf den Generator-Grundrahmen besonders kompakt und durch eine Gewichtsoptimierungen auch möglichst leicht“, erklärt Gruppensprecher Fin-Olav Wittstock von Schiffsdieseltechnik Kiel.
Um die Effizienz des Gensets und des gesamten Schiffs zu steigern, wird außerdem ein ganzheitliches Energiemanagement entwickelt. Hierfür werden alle Energieverbraucher erfasst und hinsichtlich des Betriebs optimiert.
Das Genset-Projekt wird anhand eines 16-Meter-Mehrzweckarbeitsboots erarbeitet, das in den Varianten Arbeits- und Patrouillenboot hergestellt wird.
An der Gruppe beteiligte Projektpartner sind der Lehrstuhl für Regelungstechnik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, das Maritime Zentrum der Hochschule Flensburg, Marx GmbH & Co. KG, Schiffsdieseltechnik Kiel GmbH und TIC Technology Innovation Competence GmbH.

Startschuss für das FuE-Projekt „Einbau Brennstoffzelle“

Unter dem Arbeitstitel „Einbau Brennstoffzelle“ haben sich am 29. August sieben Netzwerkpartner bei der Friedrich Marx GmbH in Hamburg getroffen, um das Entwicklungsziel der Gruppe und die dazu notwendigen Aufgaben zu definieren. Die beteiligten Partner waren sich schnell einig, dass sie ein Brennstoffzellensystem für ein kleines, schnelles Schiff entwickeln möchten. Sie haben sich für ein 16-Meter-Mehrzweckarbeitsboot entschieden, das es in den Varianten Arbeits- und Patrouillenboot gibt. Da die Brennstoffzelle sehr groß und schwer ist, stellt ihre Installation auf einem Boot mit nur 16 Metern Länge eine echte Herausforderung dar. Dafür muss zum Beispiel ein neues Lüftungs- und Kühlungssystem und ein Notabschaltsystem entwickelt werden. „Auch die Energieeffizienzsteigerung durch Energierückgewinnung aus Wärme ist ein ehrgeiziges Projektziel“, so Michael Thiemke von der Hochschule Flensburg und Sprecher der Gruppe.
An der Projektgruppe beteiligt sind Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung, Friedrich H. Wolff GmbH & Co. KG, Schiffsdieseltechnik Kiel GmbH, Hochschule Flensburg, Friedrich Marx GmbH & Co. KG, Lübeck Yacht Trave Schiff GmbH und S.M.I.L.E. Engineering GmbH. Ziel der Gruppe ist es, einen Förderantrag einzureichen.

EcoShip60-Partner auf der MEER KONTAKTE 2019

Mehrere Partner aus dem EcoShip60-Netzwerk präsentieren sich und das Netzwerk auf der MEER KONTAKTE am 23. und 24. Oktober in Kiel. Die Unternehmensmesse des Maritimen Clusters Norddeutschland e.V. will Innovationskräfte bündeln und die Zusammenarbeit in der maritimen Branche stärken. Was die mittelständischen Unternehmen zu bieten haben, können die Besucher an den Ständen von ARMATUREN-WOLFF Friedrich H. Wolff GmbH & Co. KG, S.M.I.L.E. Engineering GmbH, Schiffsdieseltechnik Kiel GmbH und dem Maritimen Zentrum der Hochschule Flensburg erleben. Auch bei der MEER KONTAKTE 2017 waren die EcoShip-Partner schon vertreten. Seitdem hat sich die Zahl der Netzwerkpartner von 17 auf 23 erhöht.

Neue Partner bei EcoShip60

Das EcoShip60-Netzwerk begrüßt seine neuen assoziierten Partner Förde Reederei Seetouristik GmbH & Co. KG sowie den Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V.

Die Förde Reederei Seetouristik mit Hauptsitz in Flensburg ist eine international tätige Fähr- und Ausflugsreederei, die eine geeignete Testumgebung für die innovativen Antriebslösungen des Netzwerks bieten kann.

Der Verband hat als die Interessenvertretung in Schiffbau und Meerestechnik in Deutschland zahlreiche Kontakte zu relevanten Firmen, Institutionen und der öffentlichen Verwaltung.

Seit dem 1. Juni sind die beiden maritimen Akteure somit Teil des technischen Beirats, der zwei Mal pro Jahr zusammenkommt. Darüber hinaus sind die assoziierten Partner fallweise in den FuE-Projekten aktiv.

Weichenstellung in Glückstadt

Am 15. Mai stellen die Steuerungsgruppe und der technische Beirat von EcoShip60 die Weichen für die weiteren Entwicklungen des Netzwerkes. Im Fokus des Treffens stehen die FuE-Projekte, die in verschieden zusammengesetzten Projektgruppen von den Netzwerkpartnern entwickelt werden.

"Die projektgruppenübergreifenden Diskussionen während der letzten Netzwerktreffen haben gezeigt, dass die gebündelten Kompetenzen der Netzwerkpartner die Projektentwicklung inhaltlich enorm voranbringen", sagt Netzwerkmanager Adrian Gottwald.

In den FuE-Projekten erarbeiten die Partner aktuell Projektskizzen, unter anderem für die Entwicklung einer smarten Wasserstrahlmanövrieranlage, für die Entwicklung einer Berechnungsmethode zur Beurteilung der Effizienz eines Schiffes mit alternativem Antrieb sowie für die Entwicklung und den Einsatz von Funktionslaminaten für den Leichtbau.

Auf dem Treffen stellen sich auch die neuen assoziierten Partner vor, die mit Beginn der zweiten Förderphase eingestiegen sind:

  • AVENTICS GmbH, Hersteller von Pneumatikkomponenten und -systemen
  • Bundesanstalt für Wasserbau
  • Danfoss Power Solutions GmbH & Co. OHG, Hersteller von Hydraulikausrüstung
  • HYDAC International GmbH, Firmenverbund für Fluidtechnik/Hydraulik.

Gastgeber des Netzwerktreffens ist die Otto Piening Propeller GmbH in Glückstadt, wo am Mittwoch 22 Netzwerkpartner erwartet werden.

Foto: Daniel Edelmann

Piening Propeller feiert 90 Jahre Firmenjubiläum

Die Otto Piening Schiffspropeller und Wellenanlagen GmbH feierte am vergangenen Dienstag ihr 90-jähriges Bestehen auf dem firmeneigenen Gelände in Glückstadt. Unter den Gästen befanden sich auch zahlreiche internationale Akteure der Schiffbaubranche. Im Rahmen der Jubiläumsfeier erinnerte Geschäftsführer Mathias Pein an die erfolgreiche Firmengeschichte. Angefangen hatte Otto Piening 1929 mit der Gründung des Familienunternehmens in Glückstadt. Heute ist Piening Propeller auch international für seine maßgefertigte Schiffsantriebstechnik bekannt. Den Gästen wurden Ausstellungsstücke aus dem Produktportfolio direkt an den Fertigungsstätten präsentiert und damit ein lebhafter Eindruck der Arbeit vermittelt.

„Mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung und einer engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden haben wir uns als gefragter Zulieferer in der Schiffbaubranche etabliert. Diese Position möchten wir auch in Zukunft weiter festigen“, so Geschäftsführer Mathias Pein.

Die Firma entwickelt und produziert Propeller und Wellenanlagen und ist Mitglied des EcoShip60-Netzwerkes.
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EcoShip60 geht in die zweite Runde

Die Förderung der zweiten Phase des EcoShip60-Netzwerkes wurde nun bewilligt. In den kommenden 24 Monaten stehen weitere Fördermittel zur Verfügung, um neue Wege bei der Integration innovativer Antriebs- und Energiesysteme zu beschreiten. Der Fokus liegt auf der Entwicklung und Umsetzung konkreter FuE-Projekte. Außerdem wird ein Prototyp mit 8 Metern Länge entwickelt.
EcoShip60 geht dabei mit Verstärkung in die zweite Runde: Der Lehrstuhl für Regelungstechnik der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel entwickelt moderne modellbasierte Methoden zur Steuerung, Regelungsoptimierung und Zustandsschätzung von komplexen dynamischen Systemen. Als Netzwerkpartner unterstützt der Lehrstuhl EcoShip60 mit seinem Know-how im Bereich der Regelungs- und Automatisierungstechnik. Außerdem sind vier neue assoziierte Partner dazu gekommen: AVENTICS GmbH, (Hersteller von Pneumatikkomponenten und ‑systemen), die Bundesanstalt für Wasserbau, Danfoss Power Solutions GmbH & Co. OHG (Hersteller von Hydraulikausrüstung) und HYDAC International GmbH (Firmenverbund für Fluidtechnik/Hydraulik).

Netzwerkpartner entwickeln FuE-Projekte

„Wir freuen uns, nun in die FuE-Projekte zu starten und gemeinsam als Netzwerk neue Ziele in Angriff zu nehmen“, so Knut-Michael Buchalle, Geschäftsführer der S.M.I.L.E. Engineering GmbH und Sprecher der EcoShip60-Steuerungsgruppe.
Geplant sind Projekte in folgenden Bereichen: Index zur Optimierung des Gesamtsystems Schiff mit alternativem Antrieb, Entwicklung und Einsatz von Funktionslaminaten für den Leichtbau, Energierückgewinnung aus Wärme, Energierückgewinnung aus Schiffsbewegungen, Zero-Emission GenSet, smarte Pumpensteuerung, Einbau Brennstoffzelle, ausfallsicherer Direktantrieb, ganzheitliches Energiemanagement, Notfallabschaltung, Kühlung von alternativen Antrieben, Schiffssicherheit durch Prognoseverfahren, Schnittstelle Rumpf und Welle, Beschichtungssystem.

Unternehmen und Institutionen, die ebenfalls Partner des innovativen Netzwerkes werden wollen, sind herzlich willkommen.

Fragestellungen für die weitere Arbeit

Die EcoShip60-Partner nahmen von dem Besuch der boot Düsseldorf unterschiedliche Fragestellungen für die weitere Arbeit mit: Welche Vor- und Nachteile würde ein Jet-Antrieb für den Gesamtwirkungsgrad des zu entwickelnden Prototypen bringen? Wie bekommen wir die Elektrifizierung des Antriebsstrangs in den Griff? Gemeinsam werden die Netzwerkpartner in den nächsten Wochen FuE-Projekte entwickeln, um die Themen Reichweite, Gewicht, Komplexität und Lebensdauer der Systeme sowie die ganzheitliche Betrachtung des elektrisch betriebenen Schiffes zu bearbeiten.
Auch die Möglichkeit für safety return to port soll bedacht werden ebenso wie die Tatsache, dass die meisten Stege in den Häfen nur 230 V zum Laden anbieten anstatt 400 V, die für eine schnelle Ladung nötig wären. „Aus diesem Grund setzen wir im EcoShip60-Netzwerk auf eine unabhängige Stromversorgung, beispielsweise durch Verwendung von Range Extender“, erläutert Adrian Gottwald, Netzwerkmanager von DSN Connecting Knowledge.
„Auf der boot 2019 hat mich persönlich am meisten beeindruckt, wie viel im Bereich Elektromobilität passiert. Viele Hersteller bieten mittlerweile auch E-Versionen von ihren Schiffen oder zumindest Hybrid-Versionen an. Diese Vielfalt wird auf der Messe sehr deutlich“, so Adrian Gottwald.

Auf dem Foto v.l.n.r.: Adrian Gottwald (DSN Connecting Knowledge), Fin-Olav Wittstock (SDT), Robert Marx (Friedrich Marx), Joachim Krüger (TIC), Dirk Lohmann (TIC) und Mathias Pein (Piening Propeller).

boot 2019 von EcoShip-Partner eröffnet

EcoShip60-Partner und boot-Präsident Robert Marx eröffnete am Samstag, den 19. Januar neben Oberbürgermeister Thomas Geisel, Messechef Werner Dornscheidt und boot-Director Petros Michelidakis die weltweit größte Boots- und Wassersportmesse. Robert Marx und die anderen Gäste hielten Eröffnungsreden. Anschließend folgte die offizielle Eröffnung durch das gemeinsame „ribbon cutting“, dem englischen Begriff für das Durchschneiden des Bandes.
Die rund 2.000 Aussteller lockten am Samstag und Sonntag mehr als 60.000 Besucherinnen und Besucher zum „In-Treffpunkt“ der Branche. Bis zum 27. Januar werden auf der boot Neuheiten, technische Weiterentwicklungen und maritime Ausrüstung vorgestellt.
EcoShip60 wird auf der diesjährigen boot in Düsseldorf unter anderem vom Netzwerkpartner der Friedrich Marx GmbH und Co. KG repräsentiert.

Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann

EcoShip60 auf der boot Düsseldorf 2019

Das innovative Netzwerk wird auf der diesjährigen boot in Düsseldorf von zwei Partnern präsentiert. Friedrich Marx GmbH und Co KG sowie TIC – Technology Innovation Competence GmbH gehören zu den rund 1.900 Ausstellern, die auf der Jubiläums-Ausgabe der Messe ihre Produkte ausstellen.

„Hier auf der boot stehen viele Anbieter mit Schiffen in einer Größenordnung, die man durchaus mit alternativen Antrieben bestücken kann“, meint Geschäftsführer Robert Marx. „Als klassischer Anbieter von Antriebslösungen sind heute Alternativen zum Diesel besonders interessant.“ Am Stand der Friedrich Marx GmbH wird ein Modellschiff zu sehen sein, das mit einer Brennstoffzelle angetrieben wird. Das Modellboot enthält alle Bestandteile, die für einen emissionsarmen Antrieb nötig sind. So wird der Prozess der sauberen Stromgewinnung demonstriert.

„Die Messe boot Düsseldorf ist eine gute Gelegenheit, unsere Produkte einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Insbesondere Heizung und Kühlung von Innenräumen spielt beim Bau von Segel- bis Megayachten eine große Rolle – da bieten wir Lösungen, die energieeffizient, leise, leicht und einfach in der Montage sind“, so Joachim Krüger, Geschäftsführer der TIC – Technology Innovation Competence GmbH. zur kompletten Pressemitteilung